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Das pädagogische Konzept





Die Kindertagesstätten der AWO arbeiten nach dem Situationsansatz. Es werden Situationen aufgegriffen und thematisiert, in denen sich die Kinder momentan oder in absehbarer Zeit befinden. Die Bedürfnisse und die Entwicklung der uns anvertrauten Kinder spiegeln sich im alltäglichen Geschehen wider.

 

Die Aufgabe der Erwachsenen ist es, die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu fördern. Die Zusammensetzung der Gruppen ist altersgemischt. Jede Gruppe wird von zwei pädagogischen Fachkräften betreut. Die gute Zusammenarbeit von Eltern, Erzieherinnen und Erziehern ist wichtig, um unsere gemeinsamen Erziehungsaufgaben zu bewältigen. Wir haben das Ziel, die Kindertagesstätten in das Gemeinwesen zu integrieren und in Zusammenarbeit mit den Kommunen ein Angebot vorzuhalten, das den Bedürfnissen von Kindern und Eltern entspricht.

 

 
Aufgaben und Ziele unserer Kindertagesstätte

 
 

Laut §§ 2 und 3 des niedersächsischen Gesetzes über Tageseinrichtungen für Kinder wird der eigene Bildungs- und Erziehungsauftrag ausdrücklich genannt. Der aus einem Konsens entstandene Orientierungsplan richtet sich an die Träger und Fachkräfte der Kindertagesstätten und gibt grundlegende Orientierung darüber, wie Kinder am besten im Prozess ihrer Weltaneignung unterstützt werden können.

 

Auch im Situationsansatz lautet ein Grundsatz: „Lernen in Erfahrungszusammenhängen“. Um den Lernmöglichkeiten und Aneignungsformen jüngerer Kinder entgegenzukommen, sollte das sachbezogene Lernen dem sozialen Lernen untergeordnet werden. Soziales Lernen ist insofern ein Prinzip, das dafür sensibel machen soll, dass der Tagesablauf des Kindes nicht in unzusammenhängende Lernspiele zerfällt.

 

Kinder entwickeln sich in ihrer Intelligenz und in ihrem sozialen Verhalten am besten in einer anregungsreichen Umgebung, in der nicht nur viel zu sehen, zu begreifen und auszuprobieren ist, in der auch das Zusammenleben mit anderen, gemeinsames Handeln, Freude und Enttäuschung erlebt werden können und in der das Lernen von anderen und Verantwortung für andere eingeübt werden können. Kinder können im Kindergarten ernsthaftes Mittun und im Zusammenleben mit der Gruppe verantwortliches und folgenreiches Handeln lernen, wobei auch ihr Wissen und ihre Fähigkeiten gefordert werden.

 

Ziele die sich daraus für unsere Arbeit ergeben:

  • Seine Lernfreude anzuregen und zu stärken
  • Jedem Kind die Möglichkeit geben, seine eigene Rolle innerhalb der Gruppe zu erfahren.
  • Seine emotionalen und schöpferischen Kräfte aufzubauen und zu fördern.
  • Das Kind zur größtmöglichen Selbständigkeit und Eigenaktivität führen.
  • Elementare Kenntnisse der Natur, Umwelt und Ressourcen zu vermitteln.
  • Die Sprachförderung in den Alltag zu integrieren durch die Schaffung verschiedenster Sprechanlässe
  • Unterschiedliche soziale Verhaltensweisen, Situationen und Probleme bewusst zu erleben und gemeinsam aufzuarbeiten.
  • Die Gleichberechtigung von Mädchen und Jungen fördern.
  • Auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen des einzelnen Kindes einzugehen
  • Den Umgang von behinderten und nicht behinderten Kindern sowie von Kindern unterschiedlicher Herkunft untereinander fördern.

 

 

Um eine ganzheitliche Förderung erfahren zu können, benötigt das Kind überschaubare Rahmenbedingungen und dauerhafte Partnerbeziehungen. Dieses ist Gewähr für Vertrauen, Geborgenheit und Sicherheit. Daraus resultieren wiederum die Grundlagen für eine gesunde soziale Entwicklung und ein optimales Erfassen von Lernangeboten.

 


Download Konzeption


2015_Konzept_Garbsen.pdf



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