AWO unterzeichnet nds. Orientierungsplan für Kitas



„Wir unterzeichnen den niedersächsischen Orientierungsplan für Kindertagesstätten, da jetzt eine gesetzliche Grundlage zur Finanzierung vorliegt.“

 

Braunschweig, Hannover, Oldenburg.  Kultusministerin Frauke Heiligenstadt hat am (heutigen) Mittwoch gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Arbeiterwohlfahrt Bezirksverbände Hannover, Braunschweig und Weser-Ems die Handlungsempfehlungen zur Arbeit mit Kindern unter drei Jahren in Hannover unterzeichnet. Die Handlungsempfehlungen sind als Begleitung zum Orientierungsplan für Bildung und Erziehung im Elementarbereich niedersächsischer Tageseinrichtungen für Kinder erschienen und dienen als fachliche Grundlage für die Ausgestaltung des Bildungs- und Erziehungsauftrages für Kinder unter drei Jahren. Unter der Mitarbeit der AWO waren sie bereits vor drei Jahren formuliert worden.

 

Als die niedersächsischen Trägerverbände sie am 29. Mai 2012 unterzeichneten, hatte sich die Arbeiterwohlfahrt jedoch entschieden, sich nicht dem Kreis der Unterzeichner anzuschließen. Sie wollte damals mit diesem Schritt darauf aufmerksam machen, dass der landesrechtlich geregelte Personalschlüssel für Krippengruppen nicht ausreichen würde, um die fachlich gebotene Qualität der Bildung und Erziehung von unter Kindern unter drei Jahren leisten zu können.

 

„Wir begrüßen ausdrücklich die politischen Bestrebungen, die Qualität in den Tageseinrichtungen für Kinder in Niedersachsen zu verbessern. Ein erster Schritt zur Verbesserung der Betreuungsqualität wird jetzt durch eine gesetzliche Regelung zur Finanzierung der dritten Fachkraft in der Krippe getan“ erklärte Hanna Naber, Geschäftsführerin des AWO-Bezirksverbandes Weser-Ems, die die Koordination für die drei AWO Bezirksverbände übernommen hat. „Dem können wir uns in vollem Umfang anschließen!“  betont Walter Richter, Geschäftsführer des AWO Bezirksverbandes Hannover e.V.

 

Mit der stufenweisen und durch das Land finanzierten Einführung einer dritten Kraft in Krippengruppen hat die niedersächsische Landesregierung einer zentralen Forderung der Trägerverbände von Kindertageseinrichtungen nach Verbesserungen der Strukturqualität für die Bildung und Erziehung von Kindern Rechnung getragen. Die neuen Rahmenbedingungen waren Anlass für die AWO, die Handlungsempfehlungen nun doch mit zu zeichnen.





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