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08/21/20

Aktueller Leitfaden in der Corona-Pandemie

Liebe Eltern,

das Jahr 2020 läuft ganz anders als geplant. Die Corona-Pandemie hat für viel Chaos gesorgt und die Auswirkungen werden uns noch immer täglich aufgezeigt. Zum Schutz der Kinder, Eltern und des Personals bestehen weiterhin viele Einschränkungen. Zusammenfassend geht es um:

 

Menschenansammlungen meiden – Hygiene – Infektionsketten verfolgen

 

Das Niedersächsische Kultusministerium hat Ende Juli 2020 einen neuen Leitfaden vorgestellt. Darin geht es darum, wie in verschiedenen Corona-Situationen die Betreuung der Kinder in der Kindertagesstätte aussehen soll. Dabei wurden drei Szenarien (Ampelsystem) skizziert, die an die Fallzahlen und Hotspots angepasst sind:

 

Szenario A: Regelbetrieb (unter Corona-Bedingungen)

Die Kindergruppen dürfen wieder gemischt werden, d.h. gruppenübergreifend miteinander spielen. Die vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten können abgedeckt und genutzt werden. Neuaufnahmen von Kindern sind möglich.

 

Wichtig zu verstehen ist dabei, dass der Alltag der Kinder in der Einrichtung auch weiterhin nicht wie vor der Corona-Pandemie ist. Ein besonderes Hygienekonzept und das Gebot der Risikovermeidung begleiten uns täglich. Daher dürfen auch z.B. weiterhin keine Ausflüge stattfinden und Eltern ihre Kinder nicht in die Gruppen begleiten.

 

Händewaschen, Niesetikette, Mund-Nasenschutz und Abstände werden weiterhin das tägliche Brot sein. Dies ist bis auf weiteres unser neues „normal“.

 

„Mir ist wichtig zu betonen, dass die Zeit in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege weit mehr ist als Spielen unter Aufsicht. Es geht um frühkindliche Bildung, die die Kinder nachhaltig in ihrer Entwicklung fördert. Mit dem weitgehenden Regelbetrieb, sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – kommen wir an einen Alltag vor Corona-Zeiten heran und ermöglichen wieder die bestmögliche Betreuungssituation“, betonte Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

 

 

Szenario B: Kita im eingeschränkten Betrieb

Für den Fall, dass es landesweit wieder zu deutlich erhöhten Infektionszahlen kommt oder aber das örtliche Gesundheitsamt feststellt, dass das regionale Infektionsgeschehen einen Regelbetrieb gemäß Szenario A nicht (mehr) zulässt, kommt Szenario B zum Tragen:

 

Mit getrennten Gruppen und gestaffelten Tagesabläufen. Den Gruppen sollen dabei feste Bezugspersonen zugeordnet sowie ein Personalwechsel zwischen den Gruppen - soweit möglich - vermieden und Kräfte nach Möglichkeit nicht in mehreren Gruppen eingesetzt werden. Dadurch erhöht sich die Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten. In Bezug auf Früh- und Spätdienste kann es daher etwa Einschränkungen im Betreuungsumfang geben

 

Der eingeschränkte Betrieb der Kindertageseinrichtungen erfolgt auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes, trotz der infektionsschutzrechtlichen Einschränkungen soll ein Betreuungsangebot für alle Kinder ermöglicht werden.

 

 

Szenario C: Quarantäne, Shutdown und Notbetreuung

Szenario C beschreibt die denkbar schlechteste Entwicklung: Quarantäne, Shutdown und ausschließlich eine Notbetreuung. In den vergangenen Wochen ist es auch in Niedersachsen zu vereinzelten Cluster-Ausbrüchen gekommen, in deren Folge gelegentlich auch Kindertageseinrichtungen geschlossen wurden. Dies ist auch im Kindergartenjahr 2020/2021 nicht gänzlich auszuschließen. Das Gesundheitsamt verfügt nach Infektionsschutzgesetz diese Maßnahme und teilt sie der Kindertageseinrichtung mit. Neben regionalen Ereignissen mit Schließungen ganzer Kindertageseinrichtungen können auch einzelne Gruppen oder Gebäudenutzer durch das Gesundheitsamt in Quarantäne versetzt werden. Sofern das Infektionsgeschehen regional begrenzt oder landesweit erneut ein Ausmaß annimmt, infolge dessen der Betrieb untersagt werden muss, wird erneut eine Notbetreuung für Kinder anzubieten sein.

 

Wir hoffen und appellieren auch zukünftig an die Vernunft der Menschen, sich an die Hygieneregeln und den Abstandsgeboten zu halten, damit kein Wechsel der Szenarien erfolgen muss. Dies würde  auf den Köpfen der Kinder ausgetragen werden und auch nachträglich die Kinder negativ beeinflussen.

 

Das Kita-Team

Nummer gegen Kummer

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung informiert:

 

Unterstützung für Kinder, Jugendliche und Familien.

 

 

Nummer gegen Kummer

(für Kinder und Jugendliche)            116 111

 

 

Elterntelefon                                   0800 111 0550

 

 

Alle Jugendämter in Städten und Landkreisen, Beratungsstellen und Kinderschutzzentren. Adressen und Telefonnummern gibt's hier:

www.kinderschutz-niedersachsen.de



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